{"id":537,"date":"2017-04-23T11:35:59","date_gmt":"2017-04-23T11:35:59","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=537"},"modified":"2017-05-13T05:54:40","modified_gmt":"2017-05-13T05:54:40","slug":"spiritualitaet-ist-der-weg-in-der-mitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=537","title":{"rendered":"Spiritualit\u00e4t ist der Weg in der Mitte"},"content":{"rendered":"<p>Wo immer ich heute diskutiere <sup class='footnote'><a href='#fn-537-1' id='fnref-537-1' onclick='return fdfootnote_show(537)'>1<\/a><\/sup> sehe ich mich mit der oft auch ungestellten Frage konfrontiert, warum ich mich selbst eigentlich so umfangreich mit Spiritualit\u00e4t befasse, wo die Welt und deren Konstruktionen doch viel mehr der Aufmerksamkeit bed\u00fcrften. Die Frage ist berechtigt, ist nachvollziehbar und in der Wichtigkeit der Beantwortung auch hoch zu priorisieren. Aber sie geht von der Annahme aus, dass Spiritualit\u00e4t (Geist, Geisteswissenschaft, Religion) zur Weltlage keinerlei Beitrag leisten k\u00f6nne. Diese Annahme ist falsch, und daher m\u00f6chte ich nachfolgend \u00a0verst\u00e4ndlich versuchen, diese Annahme zu begr\u00fcnden und f\u00fcr ihre Beachtung zu werben.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Spiritualit\u00e4t besch\u00e4ftigt sich mit dem Mensch-Sein an sich, besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, was der Mensch sei, warum er das ist und wohin die Reise gehen k\u00f6nne, allerdings betrachtet der fragende Mensch diese Aufgabe nicht aus einer objektiven, sondern vielmehr aus einer subjektiven Sicht oder Perspektive. Daher lautet die objektiv perspektivierte Frage \u201eWas ist der Mensch?\u201c, aus der subjektiv perspektivierte Sicht aber \u201eWas bin ich?\u201c und folgerichtig in der Erweiterung \u201eWas ist mein Weg?\u201c. Des Weiteren wird auch im Beantwortungsversuch nicht die Perspektive eingenommen, was muss sich in der Welt, in anderen Menschen \u00e4ndern, sondern die Antwort wird immer lauten m\u00fcssen, \u201eWas und wie kann ich mich ver\u00e4ndern?\u201c, um damit auch die mich umgebende Welt in die Ver\u00e4nderung (Verbesserung) mitnehmen zu k\u00f6nnen. Richtig ausgesprochen besch\u00e4ftigt sich Spiritualit\u00e4t heute mit dem Subjekt, das je nach Tradition \u201eIch\u201c, \u201eSelbst\u201c genannt wird oder sogar unbenannt bleiben kann. Daher ist die Besch\u00e4ftigung mit Spiritualit\u00e4t auch schwierig, besser gesagt abstrakt\u00a0 und erschlie\u00dft sich erst nach ausgiebigem Studium. Viele Schriften der Vergangenheit sind auch in ihrer Sprache ungewohnt facettenreich, bedienen sich Bildern und Aphorismen <sup class='footnote'><a href='#fn-537-2' id='fnref-537-2' onclick='return fdfootnote_show(537)'>2<\/a><\/sup>, was darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, das in der Zeit ihres Entstehens die wissenschaftlich Begrifflichkeit der heutigen Zeit noch nicht erfunden oder gebr\u00e4uchlich war.<\/p>\n<p>Spiritualit\u00e4t fragt also danach, wer ich selbst als Fragender wirklich bin. Da ich selbst als Subjekt nicht mich selbst als Objekt beobachten kann, muss ich die Perspektive der gebr\u00e4uchlichen Beobachtung (Ich als Subjekt sehr ein Objekt) aufgeben und bin gefordert, eine f\u00fcr die Aufgabe bessere, brauchbareren Blickwinkel zu finden. Alle Techniken der Spiritualit\u00e4t (Meditation, Zen, Yoga, TaiChi) bearbeiten diesen Schritt, diesen Sprung, der zu einer anderen Sichtweise auf die Welt, nicht auf die uns umgebende, sondern die uns beinhaltende Welt, f\u00fchrt. Dabei erfahren wir (Spiritualit\u00e4t baut, da tiefe und innere Vorg\u00e4nge und Verbindungen nicht belegt, nicht bewiesen werden k\u00f6nnen, auf Erfahrung auf und nicht auf Wissen), wie vernetzt wir in Wirklichkeit sind und wie verstrickt und wie verbunden wir ins Netz des Lebens eingewoben sind. Diese Erfahrung (Wir haben erfahren, dass es so ist; daher wissen wir, wie es ist.) letztlich bewirkt, dass es uns nicht gleich sein kann und darf, was um uns herum geschieht. Wir sind in jedem Fall betroffen, nichts geschieht ohne R\u00fcckkopplung auf uns selbst.<br \/>\nF\u00fcr das Leben in der Gemeinschaft, dazu geh\u00f6rt, da das Netz des Lebens nicht an der Grundst\u00fccksgrenze, an der Ortsgrenze und der Landesgrenze aufh\u00f6rt und neu beginnt, der ganze Globus, ergeben sich ungewohnte und bedeutende Schlussfolgerungen, in denen \u201einteressiert mich nicht\u201c oder \u201eist f\u00fcr mich weit weg\u201c nicht mehr vorkommen k\u00f6nnen. Unsere Verantwortung weitet sich auf das ganze Lebensgef\u00fcge aus. Es gibt keine Schubladen mehr. Alles was Leben tr\u00e4gt, unterst\u00fctzt, m\u00f6glich macht oder beeinflussen kann wird wichtig. Das aber sollte dann nicht ins andere Extrem (Von \u201eder Mensch darf alles, ich darf alles tun\u201c bis \u201eich darf gar nichts mehr tun, wenn\u2026\u201c) \u00a0ausgedehnt werden, wo nahezu alles heilig wird. Die Natur und die sie bildende Evolution besitzen auch den Grundsatz \u201eFressen und gefressen werden\u201c. Dar\u00fcber kann, darf und sollte man sich nicht erheben wollen. Es ist das Ma\u00df, das hier eine Rolle spielt, es ist das Gef\u00fchl von Gerechtigkeit, von richtig und falsch, das hier eine mit in die Betrachtung einflie\u00dfen muss. Der Weg liegt in der Mitte. Er fordert Balance und Neuausrichtung zu jedem beliebigen Zeitpunkt, ist immer in Bewegung, ist immer neu.<\/p>\n<p>Der Unterschied von Wissen und Erfahrung ist der, das Wissen festgef\u00fcgt ist und Erfahrung sich allgegenw\u00e4rtig anpasst. Diese Mitte, die wie eine Schlangenlinie sich vorw\u00e4rts bewegt, ist der Weg der Erfahrung, Spiritualit\u00e4t ist der Weg der Erfahrung. Dieser Weg ist nicht ausgeschildert, ist nicht bekannt, ist nicht lern- oder planbar. Er kann nur erfahren werden, wenn er gegangen wird. Daher ist Erfahrung die Grundlage von Spiritualit\u00e4t. Soweit die Theorie. Wie aber geschieht so etwas in der Praxis?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist wichtig zu verstehen, wie Glaubenss\u00e4tze und -inhalte entstanden sind und wie sie ihre Bedeutung wechseln. Nehmen wir die oft publizierte und vertretene Ansicht, echte Yogi(ni)s ern\u00e4hren sich selbstverst\u00e4ndlich vegetarisch. Nun ist es sicherlich gut und g\u00fcltig, sich so zu ern\u00e4hren, nur, mit Yoga hat diese Ansicht urspr\u00fcnglich nichts zu tun. Keine der wichtigen Schriften des Yoga (Hatha Yoga Pradipika, Patanjali Sutras, Upanischaden) schreiben eine Ern\u00e4hrungsweise vor. Ern\u00e4hrung muss die Lebensumst\u00e4nde ber\u00fccksichtigen, unter denen Menschen\u00a0 leben. Dazu sind die Belastungen der Menschen im Alltag, die sie umgebende Natur samt Klima, Vegetation und Temperatur heute auch Infrastrukturen zu ber\u00fccksichtigen. In den Gro\u00dfst\u00e4dten der Welt kann jeder Ern\u00e4hrungsstil, so man ihn sich leisten kann, verfolgt werden,\u00a0 in der Trockenheit einer W\u00fcste, im Sumpf der Tropen wird das deutlich schwieriger, auf der Hochebene von Tibet, vielleicht noch abseits der gro\u00dfen Handelswege, ist das schier unm\u00f6glich. Weiterhin sind Menschen untereinander verschieden gepr\u00e4gt und ausgestattet. Manche k\u00f6nnen essen was sie wollen, ohne anzusetzen, andere werden satirisch gesagt schon beim Gedanken an Essen zunehmen\u2026, so dass immer von Fall zu Fall entschieden werden m\u00fcsste. Zu ber\u00fccksichtigen ist auch, ob und welche Ern\u00e4hrungsweise \u00fcber Jahrzehnte gefahren wurde. Eine \u00fcberschnelle Umstellung hat dann immer auch Konsequenzen in der Versorgung, die Entzugserscheinungen \u00e4hnlich sind. Im Grunde finde ich es vern\u00fcnftig, die Entscheidungen dar\u00fcber nicht vorzufertigen, sondern sie jedem selbst zu \u00fcberlassen. Das hei\u00dft auch, als Yogalehrer oder \u2013schule nicht f\u00fcr eine ganz bestimmte Art sich zu ern\u00e4hren zu werben.<\/p>\n<p>Dann, als weiteres Beispiel, sind alle Schriften immer in den Lebenskontext eingebunden, in dem der Schreiber lebte und arbeitete. Zum Kontext geh\u00f6ren gesellschaftliche Organisationsformen, gelebte Religiosit\u00e4t einschlie\u00dflich deren Tabus und auch die M\u00f6glichkeiten von Zeit- und Machtmanagement. Diese Motive, als Kultur zusammengefasst, bestimmen stark die Lebensumst\u00e4nde, denen auch der Schreiber der Schriften unterworfen ist. Dieses Alles kann mit dem Zustand heute einerseits nichts mehr zu tun haben, kann andererseits auch vollkommen falsch oder immer noch richtig sein. Weil viele Menschen eine bestimmte Meinung vertreten, muss es aber nicht zu jeder Zeit und immer f\u00fcr alle g\u00fcltig sein. Hier sind \u00dcbersetzungen und oft auch Neuausformungen wichtig, um die Umst\u00e4nde f\u00fcr jetzt und hier einzubetten. Sehr sch\u00f6n ausformuliert ist dieses Prinzip in den Kalama Sutta, einem Brief Buddhas an eine seiner Gemeinden:<\/p>\n<p><em><u><a href=\"http:\/\/www.buddhayana-ev.de\/inhalte\/kalama-deu.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00e2l\u00e2ma- Sutta (Anguttara Nik\u00e2ya III. 66)<\/a><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a><\/u><\/em><\/p>\n<p><em>Geht nicht nach H\u00f6rensagen, nicht nach \u00dcberlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorit\u00e4t heiliger Schriften, nicht nach blo\u00dfen Vernunftgr\u00fcnden und logischen Schl\u00fcssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck pers\u00f6nlicher Vorz\u00fcge, nicht nach der Autorit\u00e4t eines Meisters! Wenn ihr aber selber erkennt: diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verst\u00e4ndigen getadelt, und, wenn ausgef\u00fchrt und unternommen, f\u00fchren sie zu Unheil und Leiden, dann m\u00f6get ihr sie aufgeben.<\/em><\/p>\n<p>Die beiden Beispiele (Ern\u00e4hrung, Kontext des Schreibers) machen deutlich, dass wir alles Wissen, alle Ansichten, Meinungen und auch die Auswahlen, die wir getroffen haben, immerzu und jederzeit alles infrage stellen d\u00fcrfen und dieses, wenn wir ehrlich sind, auch m\u00fcssen. Das genau ist ja Spiritualit\u00e4t, das ist der Weg der Mitte. Nichts gilt f\u00fcr immer, denn: was heute richtig ist, kann morgen falsch sein, was heute super funktionierte kann morgen in einer Katastrophe enden. Nichts ist endg\u00fcltig, fertig oder abgeschlossen. Nichts existiert f\u00fcr sich allein und ist getrennt vom Ganzen. Alles ist Eins.<\/p>\n<p>Frei \u00fcbersetzt und zusammengefasst, kann man sagen, dass diese Ausrichtung nicht nur f\u00fcr Spiritualit\u00e4t gilt, sondern das ganze Leben durchziehen sollte. Auch in den vielen anderen Bereichen des Alltagslebens, von der Arbeitswelt bis zum Urnengang bei politischen Wahlen, sollte gepr\u00fcft und immer wieder hinterfragt werden. Es gelten fast immer die nachfolgenden und daher zu Recht ber\u00fchmten S\u00e4tze:<br \/>\n\u201eNichts ist so best\u00e4ndig wie der Wandel.\u201c -Heraklit von Ephesus- und<br \/>\n\u201eUm klar zu sehen gen\u00fcgt oft ein Wechsel der Blickrichtung.\u201c -Antoine de Saint-Exup\u00e9ry-<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-537'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-537-1'> Diskussionen sind notwendig, auch und besonders \u00fcber Politik und Gesellschaft im globalen Ma\u00dfstab, da der Verdacht nicht wirklichkeitsfremd erscheint, dass zunehmend mehr und mehr Regionen der Welt aus den Fugen geraten und der allgemeine Trend der zu beobachtenden Akzeptanz mehr und mehr den Krieg als Mittel der politischen Auseinandersetzung wieder mit einschlie\u00dft. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-537-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-537-2'> Ein\u00a0Aphorismus\u00a0ist ein Gedanke oder ein Urteil, das aus wenigen S\u00e4tzen selbst\u00e4ndig bestehen kann. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-537-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F537&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F537&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D537&text=Spiritualit%C3%A4t%20ist%20der%20Weg%20in%20der%20Mitte\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D537\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo immer ich heute diskutiere sehe ich mich mit der oft auch ungestellten Frage konfrontiert, warum ich mich selbst eigentlich so umfangreich mit Spiritualit\u00e4t befasse, wo die Welt und deren Konstruktionen doch viel mehr der Aufmerksamkeit bed\u00fcrften. Die Frage ist berechtigt, ist nachvollziehbar und in der Wichtigkeit der Beantwortung auch hoch zu priorisieren. Aber sie geht von der Annahme aus, dass Spiritualit\u00e4t (Geist, Geisteswissenschaft, Religion) zur Weltlage keinerlei Beitrag leisten k\u00f6nne. Diese Annahme ist falsch, und daher m\u00f6chte ich nachfolgend  verst\u00e4ndlich versuchen, diese Annahme zu begr\u00fcnden und f\u00fcr ihre Beachtung zu werben.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":538,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[15,8],"tags":[182,11,183,184,125,181],"class_list":["post-537","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philosophie-und-spiritualitat","category-yoga-und-gesellschaft","tag-schriften","tag-spiritualitaet","tag-vorschriften","tag-was-bin-ich","tag-weg","tag-welt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=537"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/537\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":539,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/537\/revisions\/539"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}