{"id":749,"date":"2019-07-26T09:00:53","date_gmt":"2019-07-26T09:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=749"},"modified":"2019-10-04T14:50:18","modified_gmt":"2019-10-04T14:50:18","slug":"yogasana-asana-als-uebungspraxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=749","title":{"rendered":"Yogasana \u2013 Asana als \u00dcbungspraxis"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir uns im\nwestlichen Kulturkreis \u00fcber Yoga unterhalten, sind dabei meist die\nPraxis von \u00dcbungsstunden der Kern des Gespr\u00e4chsthemas. Und ganz\nallgemein wird davon ausgegangen, das nahezu jeder \u00dcbungen des Yoga\nschon einmal gesehen hat, sie mit anderen Worten kennt und daher auch\neine Vorstellung davon besitzt, was diese \u00dcbungen bewirken, wie sie\nausgef\u00fchrt werden und warum sie ge\u00fcbt werden. Das aber ist ein\ngro\u00dfer Irrtum. \n<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe mich\nentschlossen, diesen Artikel zu schreiben, weil mir wieder einmal ein\nVersuch beim Lesen in die H\u00e4nde gelangt ist, der dieses falsche\nUrteil angeht und versucht, eine etwas andere Sichtweise auf Asana zu\nformulieren. Allerdings geht mir dieser Versuch <sup class='footnote'><a href='#fn-749-1' id='fnref-749-1' onclick='return fdfootnote_show(749)'>1<\/a><\/sup>, so richtig auch die beschriebenen Inhalte sein\nm\u00f6gen, beileibe nicht weit genug. Yogasana auf \u201eForm folgt\nFunktion\u201c zu reduzieren ist eine in meinen Augen ungeschickte\nSimplifizierung der M\u00f6glichkeiten, die eine Arbeit mit und in Asana\nwirklich bietet. Auch ragt dann die praktische Ausgestaltung der\n\u00dcbungsbeschreibung, die das Ende des Artikels schm\u00fcckt, nicht\neinmal einen halben Schritt \u00fcber die Arbeit mit Einsteigern hinaus. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgende\nBeschreibung ist eine Anregung f\u00fcr Menschen, die mit ihren\nYoga-\u00dcbungen kein exakt formulierbares Ziel verfolgen. F\u00fcr die\nBegleitung einer Heilung, einem gezielten Energieaufbau bei\nMangelerscheinungen oder anderer therapeutischen Ma\u00dfnahmen sind\nandere Grunds\u00e4tze von N\u00f6ten. Sowohl die Vorgehensweisen als auch\ndie Intensit\u00e4ten liegen dann ganz wo anders.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst einmal ist\nYoga in seiner Gesamtheit ein System, das neben K\u00f6rperarbeit (Asana)\nauch Atemarbeit (Pranayama), und Meditation (Pratjahara, Dharana,\nDhyana, Samadhi) mit all seinen Pr\u00e4gungen ausweist. Es geht sogar,\nund das ist wenig bekannt oder wird zumindest selten gelebt, von\neiner ausformulierten Moral- und Ethikvorstellung (Yama, Niyama) aus.\nWeiterhin gibt es in der Kultur, aus der Yoga stammt, einen\nGesundheitssystem namens Ayurveda, das mit Yoga vernetzt und nur in\nVerbindung mit Yoga und seiner Praxis vollst\u00e4ndig wird. Yoga selbst\nbeschreibt somit nur ein Teilbereich dessen, was deren Entwickler\n\u00fcber die Jahrhunderte hinweg mit der Kombination Ayurveda, Yoga und\nReligion (Hinduismus) zu erreichen suchten. Yoga stellt in dieser\nKombination drei gro\u00dfe Funktionen dar, die mit Pr\u00e4vention\n(Gesundheitsvorsorge), Bewegungstherapie (Spannungsabbau,\nRehabilitation) und einer Erforschung des K\u00f6rpers, des Geistes und\nderen M\u00f6glichkeiten beschrieben werden kann. Nur in diesem Kontext\nist Yogasana sinnvoll zu verstehen. Soweit der kleiner \u00dcberblick\n\u00fcber die Einbettungen des Themas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Yogasana \u00fcbe ich\nmit einer Praxis, in der ich den K\u00f6rper in eine bestimmte Pose\nbringe, diese halte und die so verspricht, f\u00fcr mich ganz bestimmte\nZiele zu erreichen. Ich gehe also davon aus, das durch die Ursache\nAsana eine gew\u00fcnschte Wirkung herbeigef\u00fchrt wird. Das ist die meist\nformulierte Erl\u00e4uterung zu Asana, und sie mag ja auch zum Teil\nstimmen, aber sie erscheint mir sehr ungenau, sehr wage und\nzus\u00e4tzlich noch sehr profan zu sein. Zun\u00e4chst einmal sei erl\u00e4uternd\nerw\u00e4hnt, das meist nicht eine Ursache allein zu einer bestimmten\nWirkung f\u00fchrt, sondern das eine bestimmte Ursache allein schon viele\nWirkungen hervorrufen kann. Und mehr noch, meist werden wir erstaunt\nfeststellen, das viele Ursachen viele Wirkungen nach sich ziehen und\ndas somit eine genaues Urteil selten in Pr\u00e4zision m\u00f6glich ist. Also\nzu sagen, das die Asana wie z.B. der Kopfstand diese bestimmte\nWirkung erzeugt, ist mehr als ungewiss, und das kann auf nahezu alle\n\u00dcbungen \u00fcbertragen werden. Yoga wirkt meiner Ansicht nach als\nSystem, und um Yoga beschreiben zu k\u00f6nnen, muss ich daher auch\nsystemisch argumentieren. Darin spielt dann eine bestimmte \u00dcbung nur\neine sehr begrenzte Rolle. Weiterhin muss ich beachten, welche\nIntention (Ziele) der \u00dcbungsteilnehmer mit seiner Praxis verfolgt.\nDas kann sein, das hier lediglich ein Ausgleich zur Arbeitswelt\ngeschaffen werden soll, kann aus Gr\u00fcnden der Gesundheit wie der\nBek\u00e4mpfung von R\u00fcckenschmerzen motiviert sein oder ist einfach\ndurch das Sozialverhalten und dem Spa\u00df und der Freude an Bewegung\nbegr\u00fcndet. F\u00fcr alle diese Motive gilt das gleiche \u00dcbungssystem,\nwerden die gleichen \u00dcbungen eingenommen und die gleichen Regeln\nbefolgt? Ist das so? Ist Yogasana wirklich die alles umfassende\neierlegende Wollmilchsau? Und jetzt hei\u00dft es wohl \u00fcben, \u00fcben und\n\u00fcben?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schein tr\u00fcgt.\nPosen wie z.B der Drehsitz und seine Variationen bieten viele\nM\u00f6glichkeiten der Wirkungserzeugung an. Sie alle sind aber weder\ngleichwertig, weder allgemein g\u00fcltig noch f\u00fcr alle Menschen gleich\nwirkend. Doch der Reihe nach! <br>\nZun\u00e4chst einmal ist der\nvollst\u00e4ndige Drehsitz z.B. eine Haltung, die nicht jeder \u00dcbende\ngleich einzunehmen vermag. Daher werden gerne Vorstufen dieser\nHaltung verwendet, wenn man in gro\u00dfen Gruppen \u00fcbt, denn ein oder\nzwei Beginnende sind immer wieder mit dabei und hier muss R\u00fccksicht\ngenommen werden. Diese Vor\u00fcbungen <sup class='footnote'><a href='#fn-749-2' id='fnref-749-2' onclick='return fdfootnote_show(749)'>2<\/a><\/sup> aber haben jeweils vollkommen unterschiedliche Wirkung\nzu Folge. Woher wei\u00df ich das? Ich habe sie alle ausprobiert und\nmiteinander verglichen. Wer als Yogalehrer offene Stunden gibt, wei\u00df\nnie, welche \u00dcbende mit welchen Motiven sich in seinen Kurs\nversammeln k\u00f6nnen. Er sollte daher alle Variationen, die er\nunterrichtet, auch kennen. Gro\u00dfe Teilnehmerzahlen sind zwar gut f\u00fcrs\nGesch\u00e4ft, aber schlecht f\u00fcr den Teilnehmer, denn der Lehrer wird\nsich um den Einzelnen nicht intensiv k\u00fcmmern k\u00f6nnen. Ich sehe daher\nbei mir maximal 10 bis 12 Teilnehmer als sinnvoll an. Mehr ist f\u00fcr\neinen Lehrer eigentlich nicht zu schaffen ist. Und diese kleine\nAnzahl geht auch nur dann richtig gut, wenn bereits die H\u00e4lfte der\nTeilnehmer regelm\u00e4\u00dfige Kursbesucher sind.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery alignleft columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"990\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a-1024x990.jpg\" alt=\"\" data-id=\"748\" data-link=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/img_0431a\/\" class=\"wp-image-748\" srcset=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a-1024x990.jpg 1024w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a-600x580.jpg 600w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a-768x743.jpg 768w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a-207x200.jpg 207w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_0431a.jpg 1092w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und da sind wir\nschon mitten im Thema und an einer Stelle, die mir zum jetzigen\nZeitpunkt im Artikel zu fr\u00fch f\u00fcr Detail\u00e4u\u00dferungen erscheint und\ndie ich daher zur\u00fcckstellen m\u00f6chte. Bleiben wir zun\u00e4chst noch\netwas beim dem, was allgemein ge\u00e4u\u00dfert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Ich m\u00f6chte jetzt einfach einmal ohne begr\u00fcndende Erl\u00e4uterung und Ableitung meine Ansicht zu Yogasana beschreiben. Jede Pose, die ein K\u00f6rper einnimmt und etwas h\u00e4lt, stellt eine Herausforderung f\u00fcr viele Funktionen des K\u00f6rpers dar. Der Atem muss stattfinden k\u00f6nnen. Der Kreislauf darf nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig eingeschr\u00e4nkt sein. Muskeln m\u00fcssen angespannt, entspannt oder zum Halten genutzt werden und es wird oftmals auch Kraft, Energie und Willensst\u00e4rke gefordert. Dann sind nat\u00fcrlich immer auch Entspannung, sich l\u00f6sen von Vorstellungen und andere psychologische Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Jede dieser Aktivit\u00e4ten erzeugt Wirkungen. Und jede Wirkung wird als Ursache weitere Wirkungen nach sich ziehen. Wie also soll ich so ein Netzwerk mit einfachen Worten beschreiben? Meine Antwort ist einfach: Gar nicht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Z\u00e4umen wir daher das Pferd daher mal von hinten auf. Wir alle kennen die hohe Beweglichkeit, die langj\u00e4hrige Yoga\u00fcbende auszeichnet. Diese Beweglichkeit ist nicht das Ziel des Yoga, sondern sie ist eine kollaterale Wirkung. Yogasana werden immer so eingenommen, das sie sich in der Ausformung im Grenzbereich der Bewegungsm\u00f6glichkeit des \u00dcbenden befinden. Stellen wir uns den Bewegungsspielraum eines Menschen als eingez\u00e4unten Garten vor, so \u00fcben wir sinnvoll immer direkt am Zaun. Wir ber\u00fchren diesen aber nicht und wir \u00fcberwinden ihn auch nicht. Der K\u00f6rper aber, der regelm\u00e4\u00dfig vor grenzwertige Aufgaben gestellt wird, sorgt in seiner Autonomie und Anpassungsf\u00e4higkeit immer f\u00fcr einen ausreichenden Spielraum in seinen M\u00f6glichkeiten. \u00dcben wir immer am Zaun, wird der autonome K\u00f6rper den umz\u00e4umten Raum folglich immer mehr weiten. So entsteht die hohe Beweglich von Yoga-\u00dcbenden. Warum aber \u00fcben wir immer direkt am Zaun? Der Zaum bildet eine Grenze, die vom K\u00f6rper deutlich angezeigt wird, zun\u00e4chst als Wahrnehmung, dann als Spannung und fortf\u00fchrend oder sogar bei \u00dcberwindung des Zaunes als Schmerz. Wenn ich demnach dort arbeite, erfahre ich etwas \u00fcber meinen (Ver-)Spannungszustand und die mir noch zu erschlie\u00dfenden M\u00f6glichkeiten, indem ich mich entweder mit Normen der Yoga-Literatur oder anderen \u00dcbenden vergleiche. Ziel des Systems w\u00e4re demnach, mich von Verspannungen <sup class='footnote'><a href='#fn-749-3' id='fnref-749-3' onclick='return fdfootnote_show(749)'>3<\/a><\/sup> zu befreien. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Des weiteren kann mit Yogasana durchaus auch klassisch trainieren (hier spielt die Intension eine Rolle, die ich der Haltung gebe), sei es zu mehr Beweglichkeit (Vorw\u00e4rtsbeuge) zu kommen, sei es die Ausdauer (Sonnengebet) zu steigern oder meine Kraft (Stockhaltung) zu erweitern. Allerdings unterscheiden sich Yogasana von Sporthaltungen in der Gestalt, das immer zum Ende einer Haltung eine Entspannungsreaktion vom \u00dcbenden gefordert ist. Viele fortgeschrittene Asana sind sogar so ausgelegt, das man ohne Entspannungseinsatz sie einfach gar nicht l\u00e4nger wird halten k\u00f6nnen. Daher ist es auch wichtig zu sehen, das eine hohe Grundbeweglichkeit das \u00dcben von Asana durchaus im Wirkungsradius verst\u00e4rkt <sup class='footnote'><a href='#fn-749-4' id='fnref-749-4' onclick='return fdfootnote_show(749)'>4<\/a><\/sup>. Wenn man sich diese in Ruhe anschaut, wird man feststellen, wie wenig Menschen diese auch alle zu erf\u00fcllen verm\u00f6gen. Dazu geh\u00f6ren unter anderen die Hocke mit beiden Fu\u00dfsohlen am Boden bei geschlossenen Knien und die Vorw\u00e4rtsbeuge mit gestreckten Beinen, wobei hier die H\u00e4nde ohne M\u00fche mit den Handgelenken bis \u00fcber die F\u00fc\u00dfe gelangen sollten. Dehnen, \u00f6ffnen sowie kr\u00e4ftigen sind daher wichtige Grundmotive f\u00fcr eine sinnvolle Praxis.  <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery alignleft columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1020\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-1020x1024.jpg\" alt=\"\" data-id=\"676\" data-link=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/spiritualitaet-heute-kann-nicht-mehr-sanft-sein\/spiritualitaet-sanft\/\" class=\"wp-image-676\" srcset=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-1020x1024.jpg 1020w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-150x150.jpg 150w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-597x600.jpg 597w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-768x771.jpg 768w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-144x144.jpg 144w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft-199x200.jpg 199w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Spiritualit\u00e4t-Sanft.jpg 1908w\" sizes=\"auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben also jetzt\ngesehen, das das L\u00f6sen von Verspannungen ein Grundmotiv von Asana\nist. Weiterhin kann mit den Haltungen auch mit \u00e4hnlichen Zielen wie\nim Sport trainiert werden. Wodurch aber ist diese Praxis dann, wie\nbereits oben kurz erw\u00e4hnt, in Lage, in Sachen Gesundheit pr\u00e4ventiv\n(vorbeugend) zu wirken? Um die Grenzen des Bewegungsraumes nicht zu\n\u00fcberschreiten ist ein hohes Ma\u00df an Aufmerksamkeit erforderlich.Der\nBlick muss daf\u00fcr bis in die tiefen Feinheiten der K\u00f6rperwahrnehmung\nhineinragen. Da unterschiedliche Asanas im K\u00f6rper an verschiedenen\nStellen herausfordern, lernen wir den K\u00f6rper in seiner Gesamtheit\nkennen und sind schon nach wenigen Wochen der \u00dcbung in der Lage,\nfeinste K\u00f6rperwahrnehmungen zu erkennen und diese auch durch\nErfahrung zu unterscheiden. Nun zeigt die Erfahrung, das sich\nKrankheiten in aller Regel nicht von heute auf morgen einstellen,\nsondern sich langfristig ank\u00fcndigen. Entweder ein ungutes Gef\u00fchl,\neine leichte Ver\u00e4nderung der Haltung, der Zustand einer Spannung\noder ein anderer feiner energetischer Ausdruck zeigt sich, lange\nbevor eine Krankheit zu greifen beginnt. Ich z.B. bekomme leichte\nEntz\u00fcndungen im Mund- und Rachenraum mehrere Tage vor einer\nErk\u00e4ltung, bekomme Schulterschmerzen bei langer Rechnerarbeit, die\nsich durch ein leises Ziehen bemerkbar machen. Rechtzeitig erkannt,\nkann so der angreifenden Krankheit fr\u00fch begegnet werden. Ein Bad\n(gegen die Erk\u00e4ltung) oder eine Lockerungs\u00fcbung (f\u00fcr die Schulter)\nzur rechten Zeit wirken bei mir als Beispiel wahre Wunder. Das \u00dcben\nvon Yogasana hilft also durch Aufmerksamkeit, Krankheiten <sup class='footnote'><a href='#fn-749-5' id='fnref-749-5' onclick='return fdfootnote_show(749)'>5<\/a><\/sup>, besonders in ihrer voll\nausgeformten St\u00e4rke, durch rechtzeitiges Gegensteuern zu vermeiden.\nEine Erk\u00e4ltung dauert dann mal zwei, drei Tage, der Schulterschmerz\nist meist in Minuten schon aufgehoben. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann bereitet\nYogasana auf die Meditationshaltungen vor, die ja auch ein Teil der\nYogapraxis sind. Nicht jeder Sitz ist f\u00fcr Stunden gehalten bequem\nund unproblematisch. Ich denke sogar, das Yogasana f\u00fcr die\nErreichung der Ziele der Meditation bzw. deren Aufgabe unabk\u00f6mmlich\nsind. Aber das ist ein anderes Thema. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fassen wir\ntabellarisch mal zusammen, was wir bis hier gelesen haben:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>\nYogasana\n\tdienen der L\u00f6sung und Vermeidung von Verspannungen.\n\t<\/li><li>\nYogasana\n\thelfen, den K\u00f6rper wahrzunehmen und diesen zu verstehen.\n\t<\/li><li>\nYogasana\n\thelfen dabei, Krankheiten rechtzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.\n\t<\/li><li>\nYogasana\n\t\u00f6ffnen den Bewegungsraum und helfen Kreislauf und Atem.\n\t<\/li><li>\nYogasana\n\ttrainieren Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.\n\t<\/li><li>\nYogasana\n\tbereiten auf die Meditation vor\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist doch recht\ngesehen schon eine ordentliche Palette guter Wirkungen. Aber wie\nsetzten wir jetzt die mehr allgemeinen Anforderungen f\u00fcr Asana um?\nWie kann ich mir das vorstellen? Nun, eine Asana ist einfach eine\nPose, die wie ein Rezept verstanden werden kann. Sie wird immer im\nGrenzbereich der Beweglichkeit gehalten. Wenn dann eine bestimmte\nHaltung eingenommen ist, beginnt man damit, diese entweder selbst zu\nkorrigieren oder vom Lehrer korrigieren zu lassen. Dann legt man eine\nm\u00e4\u00dfige leichte Spannung in die Pose, um sie r\u00e4umlich zu f\u00fcllen\noder sogar etwas zu heben. Diese Spannung, die meist zur Basis\n(Boden, Sitzen) geht und den K\u00f6rper sich allgemein etwas verengen\nl\u00e4sst, l\u00e4sst man dann nach wenigen Sekunden langsam abflachen, bis\nsich der K\u00f6rper wieder \u00f6ffnet, weitet. An der Stelle (Schwelle), wo\nder K\u00f6rper sich noch erdet, aber schon \u00f6ffnet, weitet, h\u00e4lt man\ndie Spannung bis zum Ende der Asana. Dabei \u00f6ffnet sich sowohl der\nAtemraum (Prana) als auch die Ausrichtung zur Erdmitte (Apana)\ndeutlich f\u00fchlbar. Die Pose erscheint dann fest und relativ m\u00fchelos.\n Durch stetiges \u00dcben in dieser Form, darin enthalten ist der \nkorrekte Einsatz von Bhandas und Marmas <sup class='footnote'><a href='#fn-749-6' id='fnref-749-6' onclick='return fdfootnote_show(749)'>6<\/a><\/sup> werden sich\nVerspannungen, Schutzverspannungen und behindernde Blockaden l\u00f6sen\nund zunehmend dem K\u00f6rper mehr Raum geben. Mehr Raum bedeutet mehr\nEnergie, denn Energie braucht Raum, da sie bewegt ist und nicht\nstatisch gespeichert oder gehalten werden kann. Das ist in kurze\nWorte gefasst der grobe Aufbau einer einzelnen Asana aus meiner\nSicht. \n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery alignleft columns-1 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"199\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/16-Hueft\u00f6ffnung.jpg\" alt=\"\" data-id=\"709\" data-link=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/workshop-info-huftoffnungen\/16-hueftoeffnung\/\" class=\"wp-image-709\" srcset=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/16-Hueft\u00f6ffnung.jpg 200w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/16-Hueft\u00f6ffnung-150x150.jpg 150w, https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/16-Hueft\u00f6ffnung-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>\nDie Form\n\teinnehmen.\n\t<\/li><li>\nDie Form\n\tkorrigieren.\n\t<\/li><li>\nBhandas und\n\tMarmas einsetzen.\n\t<\/li><li>\nEtwas mehr\n\tSpannung erzeugen und diese langsam zur\u00fcckgehen lassen,\n\tbeobachten&#8230;\n\t<\/li><li>\nDie Form in\n\tder Wahrnehmung haltend etwas wirken lassen (stehen).\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcbungsreihen,\nmit denen man dann im Alltag arbeitet, enthalten \u00dcbungen, die\nentweder in einer ganz bestimmten Weise eine Wirkung erzeugen sollen\noder ist eher allgemein gehalten, was bedeutet, das systematisch der\nK\u00f6rper nach Spannungen und Ver\u00e4nderungen durchleuchtet wird. Daher\nder Aufbau vieler Traditionen des Yoga in festgelegten \u00dcbungsreihen.\nDiese sind aber meiner \u00dcberzeugung nach mehr f\u00fcr Einsteiger\ngedacht. Der erfahrene langj\u00e4hrig Yoga-\u00fcbende Mensch wird solche\nReihen nicht brauchen. Er verf\u00e4hrt nach der Methode, \u201ewas ich in\nder K\u00f6rperwahrnehmung bei mir gefunden habe, werde ich auch sofort\nangehen\u201c. Daher ist eine eigene \u00dcbungspraxis zu Hause immer\nsinnvoll. Die vielleicht eine gemeinsame \u00dcbungsstunde in der Woche\noder der Unterricht mit einem Lehrer ist nur ein Impulsgeber oder\neine Kontrolleinrichtung. Sie dienen dem Erlernen neuer Asanas, der\nErweiterung des ge\u00fcbten Portfolios  und der Aufnahme von Tips und\nTricks, mit denen die \u00dcbungen verfeinert werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem\nist es immer auch interessant und gewinnend, sich mit Gleichgesinnten\nzu treffen, gemeinsam zu \u00fcben und sich auszutauschen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses in der F\u00fclle\nnur leicht angeleuchtetes Beschreiben einer Asanapraxis (Yogasana)\nist meine Art, mit diesem uralten Rezept aus dem Yoga umzugehen. Die\nElemente religi\u00f6ser Anteile, die h\u00e4ufig im Yoga beobachtet werden\nk\u00f6nnen, interessieren mich nicht. Das Gesch\u00e4ft mit Yoga ist f\u00fcr\nmich nicht von Bedeutung, und auch als Hobby w\u00fcrde ich Yoga ungern\nbezeichnen. Yogasana, Pranayama und Meditation sind f\u00fcr mich wie\nK\u00f6rperpflege, wobei K\u00f6rper und Geist in meinem Denken nicht\ngetrennt sind. Beide gemeinsam brauchen diese Pflege, um ein gesundes\nund erf\u00fclltes Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun hat der Artikel\nschon vier DIN-A4-Seiten und Details wie Tips, Tricks und Wege zur\nOrientierung sind darin noch nicht enthalten. Jeder Mensch f\u00fcr sich\nist nun einmal eine einmalige \u00dcbungsfl\u00e4che. Das macht die Sachlage\nun\u00fcbersichtlich. Jede Pose, jede Haltung, jede \u00dcbung und jeder\nAtemzug ist eine einmalige Sache. Es gibt wenig Regeln und wenige\nSchilder, mit denen eine solche Praxis einfach mal so durchgef\u00fchrt\nwerden kann. Auch ein Lehrer hat f\u00fcr sich genommen eine einmalige\nStruktur und kann daher meist nur f\u00fcr sich selbst sprechen. Da aber\nMenschen doch nicht so unterschiedlich sind, das gar keine Merks\u00e4tze\nmehr gebildet werden k\u00f6nnten, und da Menschen lernen k\u00f6nnen,\nMitgef\u00fchl zu entwickeln und tolerant zu sein, ist die Arbeit\nzwischen Lehrer und Sch\u00fcler im Yoga immer auch ein Gespr\u00e4ch, ein\nAustausch und innerhalb eines freundschaftlichen Rahmens angesiedelt.\nSo sehe ich meinen Yoga-Unterricht, und so werde ich es auch\nweiterhin halten. Wo nur wenige Regeln sinnvoll sind, sollten auch\nnur wenige als endg\u00fcltig formuliert oder ausgewiesen werden. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und um jetzt zum\nAnfang zur\u00fcckzukehren: Manchmal ist es wichtig, auch Form zu \u00fcben\nund die Funktion hinten anzustellen. Denn erst die richtige Form\nl\u00e4sst oftmals die Funktion erst im Licht der Aufmerksamkeit\nerscheinen. Yoga und Yogasana sind jeweils ein System <sup class='footnote'><a href='#fn-749-7' id='fnref-749-7' onclick='return fdfootnote_show(749)'>7<\/a><\/sup>, und keine\nAneinanderreihung von Einzel\u00fcbungen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:center\">Die Wirklichkeit, in der sich alles abbildet, ist kein weit entferntes Land. <br>Sie steckt in dir selbst, mittendrin. <br>Schau doch einfach mal dort nach. <br>Dort findest du alle Antworten auf alle Fragen.  <\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-749'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-749-1'> Viveka 58 \u2013\nForm folgt Funktion <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-2'> a. Ein Bein gestreckt, ein\nBein \u00fcbergestellt, dann gedreht; b. Ein Bein gestreckt, ein Bein\nseitlich abgelegt, dann gedreht; c. einfach mit gestreckten Beinen\nsitzend gedreht; d. Auf dem Stuhl sitzend gedreht; e. Ein Bein\ngestreckt, ein Bein angestellt und gedreht; &#8230;um nur einige zu\nnennen und mich beim Aufz\u00e4hlen auf m\u00f6gliche Beinhaltungen\nbeschr\u00e4nkend. Dann gibt es ja noch Arme, Atem, Intention und\nIntension&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-3'> Verspannungen haben vielf\u00e4ltige Einschr\u00e4nkungen zur Folge. Das betrifft den Atem, den Kreislauf, das Wohlbefinden, die Leistungsf\u00e4higkeit und andere gesundheitlich relevante Motive (Schmerz, Bewegungseinschr\u00e4nkungen). Verspannungen ben\u00f6tigen immer Energie, um gehalten werden zu k\u00f6nnen. Diese steht dann f\u00fcr die Alltagsbew\u00e4ltigung nicht zur Verf\u00fcgung. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-4'> In der Sportmedizin werden Grundbeweglichkeiten ausgewiesen, die mit Elastizit\u00e4tstest ausgef\u00fchrt werden. z.B.: Intensivstretching und Ausgleichsgymnastik von Gerd Schnack, Deutscher \u00c4rzte-Verlag, ISBN 3-7691-0239-8 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-5'> Auch\ndie Verspannung ist eine Krankheit. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-6'> Bhandas und Marmas sind\nenergetisch wirksame innere Bewegungen und Anbindungen, die uns in\ndie Lage versetzen, eine Haltung m\u00fchelos zu halten. Sie wirken wie\nSiegel, die unsere optimale Haltung absichern. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-749-7'> Systeme\nm\u00fcssen gelebt werden, um erkannt zu werden. Zuerst folgt man\njemanden, dem man vertraut. Dann versteht man, und flie\u00dft durch die\n\u00dcbungsreihen. Dann reihen sich die \u00dcbungen mehr und mehr von\nselbst. Und zum Schluss steigt man nur noch auf seine Matte und\nverl\u00e4sst sie wieder. Und dazwischen ist\u2026 nichts! <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-749-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F749&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F749&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D749&text=Yogasana%20%E2%80%93%20Asana%20als%20%C3%9Cbungspraxis\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D749\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir uns im westlichen Kulturkreis \u00fcber Yoga unterhalten, sind dabei meist die Praxis von \u00dcbungsstunden der Kern des Gespr\u00e4chsthemas. 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