{"id":822,"date":"2021-02-15T16:57:04","date_gmt":"2021-02-15T16:57:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=822"},"modified":"2021-02-17T13:40:50","modified_gmt":"2021-02-17T13:40:50","slug":"anpassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=822","title":{"rendered":"Anpassung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte mich jetzt einmal mit dem Wort \u201eAnpassung\u201c besch\u00e4ftigen. Ich wei\u00df, das Wort hat in spirituellen Kreisen keinen guten Ruf. Die Notwendigkeit, sich anzupassen, das hei\u00dft mit anderen Worten gesagt die Reaktion auf die tagt\u00e4gliche Beobachtung, das sich unser Lebensgef\u00fcge fast unaufh\u00f6rlich ver\u00e4ndert, manchmal schleichend und wahrnehmungslos, manchmal aber auch \u00fcberraschend, blitzartig und oftmals zus\u00e4tzlich mit gro\u00dfem Nachhall versehen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beschriebenen Wirkungsweisen erscheinen zun\u00e4chst kontr\u00e4r und stellen sich auf den ersten Blick dar wie Gegenteile, vielleicht auch als zwei Extreme in den vielf\u00e4ltigen Auspr\u00e4gungen der Ver\u00e4nderungen, denen wir Menschen unterworfen sind. Aber das stimmt so nicht, denn die Extreme sind nur die Eckpunkte in einer eindimensionalen Linie, auf der sich menschliches Leben und seine Ver\u00e4nderungen abspielen kann. Die Linie beginnt mit der Wahrnehmung kleinster Ver\u00e4nderungen, die nahezu keinerlei Auswirkung zu haben scheint, selten vollst\u00e4ndig wahrgenommen wird und endet im gegen\u00fcberliegenden Punkt in der blitzartigen Ver\u00e4nderung des gesamten Lebensgef\u00fcges, sei es durch schicksalhafte Wandlungen der Gesundheit, sei es durch Tod oder Geburt von Bezugspersonen oder einer Revolution des Gesellschaftsgef\u00fcges. Irgendwo auf dieser Linie sind alle Wandlungen eines Lebens in ihrer wirkm\u00e4chtigen St\u00e4rke abgebildet. Und ich spreche hier nicht im Sinne von positiv oder negativ bewerteten Umst\u00e4nden. Sowohl das Auftreten eines neuen Leidens als auch die Heilung eines solchen der Vergangenheit sind wesentliche Ver\u00e4nderungen. Auch kann der Tod eines nahestehenden Menschen als auch die Geburt oder Bekanntschaft eines neuen Menschen ein Lebensgef\u00fcge ver\u00e4ndern. Und auch die vielen Revolutionen der Geschichte haben nicht immer nur in eine Richtung gef\u00fchrt, auch wenn das nicht gleich in den ersten Folgejahren deutlich wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellen wir uns einfach mal zu Beginn ein gegenteiliges Gef\u00fcge vor. Alle Tagesabl\u00e4ufe und Ereignisse sind streng, unwiederbringlich und in optimalster Weise geregelt. Vom Aufstehen \u00fcber das Familienleben, die Tagesarbeit, die Ruhephasen, die Essenszeiten, \u00fcber das gesellschaftliche Leben bis zur n\u00e4chtlichen Ruhezeit ist alles vorgefertigt. Wir bekommen ausreichend Schlaf, essen und trinken nur gesunde und wohlschmeckende Lebensmittel, haben eine unseren F\u00e4higkeiten angepasste Arbeit und nur Mitmenschen in unserer Umgebung, die unsere Ansichten teilen, vielleicht sogar genau so leben wir wir, und wir leben in diesem Paradies tagein, tagaus ohne pl\u00f6tzliche Leiden und Qualen, aber auch ohne unerwartete Freude und Erf\u00fcllung. Wer w\u00fcrde tauschen wollen ? Alle? Keiner? Ich wei\u00df es nicht. Ich f\u00fcr meinen Teil w\u00fcrde mein jetziges Leben wahrscheinlich doch vorziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das sind ja nur Tr\u00e4ume? Nein, auch das stimmt so nicht, denn genau so stellen sich liberale und fortschrittlich denkende Vision\u00e4re eine w\u00fcnschenswerte Entwicklung in der Zukunft vor. Hat das selbstfahrende Auto der Zukunft noch so etwas zu bieten wie Fahrfreude? Ist mit der sofortigen Erreichbarkeit jeder Information so etwas wie eine aufregende Recherche noch m\u00f6glich? Was w\u00e4re eine Abenteuerreise noch wert ohne Abenteuer, weil wirklich nichts mehr unerwartet passieren kann, oder vielleicht sogar erst vor gebucht werden m\u00fcsste, um \u00fcberhaupt passieren zu k\u00f6nnen? Und was w\u00e4re Erotik noch wert mit einem Kopfh\u00f6rer auf dem Kopf, einem Bildschirm vor den Augen, einem ber\u00fchrungsaktiven Anzug am Leib, der eine vorgebuchte erotische Begegnung abspielt wie einen Kinofilm \u00fcber das eigene Zuhause, weil ich ja stets wei\u00df, was geschehen wird, weil ich es gebucht habe? Aber das ist ja alles nur Zukunftsmusik? Nein, das alles gibt es schon, zumindest in weiten Teilen. Wir haben unsere Freunde in Facebook, treffen uns mit Mitmenschen in Zoom, tauschen Profile aus, um passende Partner f\u00fcr Freizeit, Hobby oder Leben zu finden. Alles ist passend, genau zugeschnitten, genau abgestimmt. Nichts ist und bleibt dem Zufall \u00fcberlassen. Jeder bekommt genau das, was er m\u00f6chte, sich w\u00fcnscht und begehrt, keine \u00dcberraschungen, keine Zuf\u00e4lle, keine ungeplanten Ereignisse. Super, oder?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie lange haben es, um der christlichen Erz\u00e4hlung zu folgen, Adam und Eva im Paradies ausgehalten? Sind sie nicht der allerersten Versuchung schon erlegen? Wie w\u00fcrde es uns wohl ergehen? Und doch w\u00fcnschen sich die meisten Menschen wohl die R\u00fcckkehr ins wie immer geartete Paradies, und das wohl nur, um erneut von dort ausbrechen zu k\u00f6nnen? Aber ausbrechen k\u00f6nnen wir doch immer. Wir m\u00fcssten dazu gar nicht erst ins Paradies zur\u00fcck. Warum tun wir es dann nicht \u00f6fters mal? Das ist die Frage, die mich seit langer Zeit besch\u00e4ftigt. Ich konnte sie bisher nur nicht in aller F\u00fclle formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommen wir zur\u00fcck in die aktuelle Realit\u00e4t. Und ich beginne zun\u00e4chst einmal mit einem R\u00fcckblick, der mir sicher erscheint, in meine ureigene Erinnerung. Sie beginnt mit einem Bild im Alter von vielleicht 5 Jahren mit einem spielenden Kind zwischen Maler-Utensilien (Kalkwanne, Sandhaufen). Mein leiblicher Vater verputze damals einen Neubau von innen und nahm mich mit zu seiner Arbeit. Das n\u00e4chste Bild zeigt mich am Grabe meines Vaters, den ich mit 8 Jahren verlor. Trauernde Menschen und strenge Regeln gab es an diesem Tag, und eine verzweifelte Mutter. Dann erinnere ich mich an meine Spielst\u00e4tte vor der gemieteten Garage am Parkplatz vor dem Ortsbahnhof, in dem wir wohnten. Wie gesagt, bis zum zehnten Lebensjahr nur einige wenige Bilder von Ereignissen, die mir zum Zeitpunkt ihres Geschehens wahrscheinlich gar nicht recht bewusst waren, zumindest, was sie f\u00fcr meine Zukunft bedeuten werden. Gab es damals f\u00fcr mich irgendwie mal einen Anfang? Ich denke eher nicht. Wahrscheinlicher ist mir, das ich in eine Welt hineingeboren wurde und schlicht und einfach zu nehmen hatte, was Zeit, Ort und Menschen in meinem Umfeld mir boten. Eine Wahl hatte ich ohne Zweifel nicht. Hat diese Zeit trotzdem mein Denken, F\u00fchlen und Sein beeinflusst? Ja, ganz bestimmt, und es hat Jahrzehnte gebraucht, mich davon zu befreien. Vielleicht hatte ich trotzdem Gl\u00fcck, weil meine Mutter oft keine Zeit f\u00fcr mich hatte und so konnte ich fr\u00fch zu Selbstst\u00e4ndigkeit wachsen. Vielleicht war es auch Gl\u00fcck, das ich nicht so gut Freunde und Verb\u00fcndete finden konnte. So lernte ich, mich in einer meist feindlichen gesonnenen Welt zu behaupten. Sp\u00e4testens mit 15 Jahren war mir klar, das ich ausbrechen musste. Ich bewarb mich entgegen dem Willen meiner Eltern in einer Gro\u00dfstadt f\u00fcr eine Lehrstelle und konnte mich durchsetzen. Ein erster Bruch, und eine folgenschwere Entscheidung. Wusste ich das damals? Ich denke, nein. Folgenschwer war, das meine Entwicklung, mein Denken und Wollen eine andere Richtung einschlug und ich dabei den letzten Rest meiner Heimatanbindung an das Dorf verlor. 1970 als 15 J\u00e4hriger D\u00f6rfler allein ohne Familie in Frankfurt, die Heimatlosigkeit im Gep\u00e4ck. Mehr muss dazu wohl nicht gesagt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Halten wir fest, was daraus folgernd wichtig erscheint: Es gibt keinen wirklichen Anfang. Man wird in eine bestehende Welt hineingeboren. Und es ist schwer, ohne Folgen diese hinter sich zu lassen. Und was ist mit dem weiteren Leben? War das festgef\u00fcgt oder sich wandelnd? War der Wandel schleichend oder ruppig? Ich k\u00f6nnte jetzt weitermachen mit der Beschreibung. Der Ort wandelt sich dann, die Zeit ist eine andere. Die Menschen sind andere. Aber das Prinzip bleibt. Jede Wohnung, jeder Arbeitsplatz, jede Beziehung, jeder Abschied und jeder Neuanfang zeitigte Folgen. Sie alle waren nicht planbar, waren nicht absehbar oder konnten als vorbestimmt gelten. Das Leben zeigte sich als ein Labyrinth mit tausenden von G\u00e4ngen, Winkeln und Abzweigungen. Jede davon brauchte eine Entscheidung, jede hatte Folgen und jede lenkte das Leben in eine andere Richtung. Im Grunde genommen waren mit jeder Entscheidung eine Anpassung notwendig. Jede Anpassung f\u00fchrt weg von einer gef\u00fchlten Sicherheit hin\u00fcber in ein neues, unbekanntes Terrain. Und selbst jetzt, mit 66 Jahren und im Ruhestand, war und ist Anpassung noch immer eine Aufgabe der Tage, Wochen und Monate, die seither hinter mir liegen und die noch kommen werden. Und ja, das ist gut so. Und ja, ich freue mich darauf, auch morgen noch neue Wege zu beschreiten, auch wenn die M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr mit jedem weiteren Lebensjahr schwinden werden. Und vielleicht erlebe ich auch meinen letzten Tag so wie Hesse ihn beschreibt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wohl an denn, Herz, nimm Abschied, und gesunde!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So, zur\u00fcck zum Thema und die Augen trockenwischen\u2026 Das Leben bleibt nicht stehen und wartet. Das Leben fordert st\u00e4ndig Entscheidungen und Anpassungen an das Umfeld einer Wirkungsst\u00e4tte, ob als Handwerker, Angestellter oder als Rentner, ob als Lebenspartner, als Freund oder sogar als Feind. Leben ist diese F\u00e4higkeit zur Anpassung. Wer sich nicht anpassen kann, verwirkt sein Leben. Und eine Grundlage f\u00fcr kommende Anpassungen ist die Wahrnehmung der Welt, jetzt, hier, wie sie ist, wie sie wirklich ist. Dabei hat Wunscherf\u00fcllung, Traum und Vorstellung nur wenig Platz. Wirkliches wirkt direkt! Das ist der Schl\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen wir uns diesen Schl\u00fcssel einmal an Beispielen genauer an: Wirkliches wirkt direkt. Was bedeutet das? Betrachten wir zun\u00e4chst eine Banalit\u00e4t. In der heutigen Zeit ist der Kauf eines neuen Computers eine stets wiederkehrende neue Aufgabe. Man geht in ein Gesch\u00e4ft, sieht neue toll aussehende Ger\u00e4te und ist begeistert von der Innovation, der Neuerungen, der sich weiter entwickelnden Technik. Und dann, man steht vor dem Traum seiner Vorstellung, ein Ger\u00e4t wie aus dem Bilderbuch. Es kommt Begeisterung auf. Und jetzt hei\u00dft es: kaufen&#8230; Sicher?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anderes Beispiel: Man ist seit 30 Jahren in einer Firma, stets am gleichen Arbeitsplatz und kennt seine Wirkungsst\u00e4tte wie seine Westentasche. Dann neue Kollegen, ein neuer Chef, und schon bald zeitigt der t\u00e4gliche Umgang eine Wandlung. Die Kollegen n\u00e4mlich formieren sich zu einem Mob, haben den Chef an ihrer Seite und piesacken unaufh\u00f6rlich. Man hat offenbar beschlossen, dich loszuwerden. Und das hei\u00dft jetzt, sich einen neuen Arbeitsplatz suchen, sogar k\u00fcndigen vielleicht, und ganz neu irgendwo anders anfangen&#8230; Sicher?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, ich bin und war da etwas anderer Meinung. Und meine Erfahrung in 50 Jahren bewusstem Leben gibt mir dabei recht. Begeisterung ist ein Ergriffensein von einem Geist, der, wie kann es anders sein, nicht immer auf dem eigenen Mist gewachsen ist. Der Hersteller einer Ware kennt die Feinheiten von Verkaufsstrategien bis ins kleinste Detail. Die magere technische Qualit\u00e4t wird durch ansprechendes \u00c4u\u00dferes verdeckt, und wirkliche M\u00e4ngel erscheinen erst dann, wenn das neue Ger\u00e4t bereits in Betrieb und voll eingerichtet ist. Ein wenig Abstand von der Begeisterung und etwas Recherche sind oft hilfreich bei einer Neubeschaffung. Mein jetziges Ger\u00e4t ist unscheinbar, punktet aber mit toller Qualit\u00e4t und Kapazit\u00e4t. Selten ist hohe technische Qualit\u00e4t von tollem Design begleitet. Wozu auch? Das kostet nur viel und bringt nur wenig. Ich zumindest bin bisher gut mit dieser Erkenntnis gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und im zweiten Beispiel ist der Schl\u00fcssel die lange Erfahrung am Arbeitsplatz, die aufzugeben auch unter Mobbing-Aktivit\u00e4ten nicht immer die beste L\u00f6sung ist. Ich selbst stand mindestens zweimal vor dieser Entscheidung, und diese hie\u00df stets: Ich k\u00e4mpfe. 30 Jahre Erfahrung sind gro\u00dfe Waffen, denen Neuzug\u00e4nge selten etwas entgegensetzen k\u00f6nnen. Man muss diese nur mit Geschick einsetzen. Dabei muss man nicht einmal gegen die Angreifer vorgehen, im Gegenteil, sich kollegial verhalten, helfen, sich nicht aufhetzen lassen, das sind die Waffen des Erfahrenen gegen einen Mob. Und selbst wenn die aktuelle Situation, vielleicht sogar nach einer Eskalation, niemand ist perfekt, mit Vorgesetzten zu besprechen ist, ist Kollegialit\u00e4t angesagt. Anschuldigungen k\u00f6nnen meist einfach widerlegt werden. Und nur wenig Vorgesetzte verzichten gerne auf einen erfahrenen Mitarbeiter, der eine gute Arbeitsleistung zeigt. Und Gleiches mit Gleichem zu vergelten, also seine Kollegen zu beschuldigen, ist ungeschickt. Meine Aussage diesbez\u00fcglich war stets: Ich verpfeife keine Kollegen. Und damit bin ich immer gut gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben heute die Situation, das nahezu alle Entscheidungen im Grunde von wissenschaftlicher Seite mit Ratschl\u00e4gen versehen sind. Das mag hier und da auch helfen, aber es ersetzt nicht den sogenannten gesunden Menschenverstand, der sich mit einer Situation, einem Ereignis oder einer Wandlung direkt und bezogen auseinandersetzt. In Ratgebern werden vorgestellte Situationen mit Standardl\u00f6sung bearbeitet, gel\u00f6st oder entschieden. Selten trifft das auf Situationen in der Realit\u00e4t zu. Und manchmal zeitigen selbst \u201evollkommen falsche\u201c Reaktionen einen gl\u00fccklichen Ausgang. Leben kann nicht vorentschieden sein. Es lohnt sich oftmals, seinen Geist zu gebrauchen und hier und da auch mal etwas durchzustehen. Geschick, Mut und oftmals auch Aushalten sind gro\u00dfe Werkzeuge mit weitreichender Wirkung. Wer sich traut, sie zu gebrauchen, schafft viele Wandlungen eines Lebensgef\u00fcges wie im Traum. Und auch aufzugeben ist oftmals ein Schritt in eine bedeutende Zukunft. Warum wohl hei\u00dft es wohl: ein Aufgabe l\u00f6sen? Eine Aufgabe l\u00f6sen hei\u00dft oftmals, sich anzupassen und endlich aufzugeben, am Erw\u00fcnschten, Alten und Gewohnten festzuhalten, oder im extrem, alles hinzuschmei\u00dfen und neu zu beginnen. Weglaufen, so nannte man es fr\u00fcher mal auf dem Schulhof, ist oft keine L\u00f6sung, manchmal aber die einzig m\u00f6gliche.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leben ist ein Prozess aus Wandlungen, Spr\u00fcngen und Einschnitten. Es kann nicht vorausgesehen, geplant oder vorbestimmt werden. Es ist ein empfindliches Pfl\u00e4nzchen in einem gro\u00dfen Wald. Das Werkzeug zum \u00dcberleben hei\u00dft ANPASSUNG. Anpassung ist das Gegenteil des Resignierens. Sie ist erforderlich jeden Tag, jede Minute, zu allen Zeiten und an allen Orten. Sich anzupassen hei\u00dft reagieren, hei\u00dft, etwas Altes aufzugeben, etwas auszuhalten oder Neues zu beginnen. Und solange ein Leben diese Aufgabe bew\u00e4ltigt, ist es lebenswert und kostbar. Und selbst wenn es in hohem Alter nur noch dazu reicht, ein L\u00e4cheln auf dem Gesicht eines anderen Menschen zu erzeugen, ist Leben immer noch wertvoll und von Wirkung durchstr\u00f6mt. Leben ist Anpassung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Exkurs: Betrachten wir in diesem Kontext einen Begriff, der oft gebraucht und selten verstanden wird. Betrachten m\u00f6chte ich das Wort: Existenz. Wenn wir die Existenz zur Grundlage unseres Denkens und Handelns machen, hei\u00dft das in w\u00f6rtlicher \u00dcbersetzung, sich herauszuhalten, sich au\u00dferhalb zu halten, sich anzupassen. Was aber in westlichen Philosophien selten gesehen wird, ist, das es eben nicht die eine Anpassung ist, die vorgenommen dann ein Leben erf\u00fcllt. Wir haben entschieden, mit dem Strom zu gehen, richten dieses ein und folgen dann der Entscheidung passiv und ohne nachzujustieren? Das ist etwa so, wie sich f\u00fcr einen Anf\u00fchrer entscheiden und diesem dann kritiklos nachzulaufen. Das ist so nicht gemeint mit Anpassung. Anpassung ist ein Prozess. Vorgestern habe ich geschaut und folge dem Anf\u00fchrer. Auch gestern noch folgte ich seiner Entscheidung. Heute aber k\u00f6nnte ich nachgedacht haben und bleibe stehen, folge nicht mehr nach. Und morgen k\u00f6nnt ich mich wieder entscheiden, zu folgen. Es ist niemals fertig. Wer kennt nicht die Entstehung eines Feindbildes. Heute hat sich jemand wie ein Feind verhalten, gestern auch und vorgestern ebenfalls, aber morgen k\u00f6nnte es anders sein. Ist dann mein Feindbild auch morgen noch g\u00fcltig? Ich muss entscheiden, immer wieder, immer wieder neu. Anpassen ist ein laufender Prozess. Das gestaltet sich nicht ganz so einfach, ist oftmals auch das, was man chaotisch nennt. Sei es drum. Menschen suchen, sofern sie suchen, solange sie auf einer Suche sind, doch nicht letztlich nach F\u00fchrung, sondern sie suchen nach Freiheit. Freiheit ist nicht immer gleich sein, nicht immer anders sein, sondern jetzt und hier eine Entscheidung, eine Anpassung seines Lebensgef\u00fcges gestalten zu k\u00f6nnen. Und das frei und ohne Vorgaben. Leben in diesem Sinn ist st\u00e4ndige Erneuerung. Wie meine Freiheit aussehen k\u00f6nnte, ist nie entschieden. Es ist eben nicht diese Freiheit, sondern: FREIHEIT.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Exkurs: Ein anderer Satz, der oft zu h\u00f6ren ist: Am Anfang war das Wort\u2026 Wie viele Menschen haben diesen Satz ohne umfangreiche Recherche jemals verstanden? Und der Satz geht ja noch weiter: &#8230;und das Wort war bei Gott\u2026 und Gott war das Wort\u2026 H\u00e4? Ich habe Stunden und Tage gebraucht, um das auch nur ann\u00e4hernd \u00fcberhaupt denken zu k\u00f6nnen. Und bis heute kenne ich nur die vielf\u00e4ltigen Auslegungen und Interpretationen dazu. Eine endg\u00fcltige Erkl\u00e4rung dazu gab es f\u00fcr mich nicht. Das beginnt schon mit dem Anfang, der ein Wort gewesen sein soll? Welchen Anfang beschreibt das? Die meisten Interpretationen dazu scheitern doch schon an der Frage: Woher kam denn das Wort am Anfang? Das ist wie die Frage nach der Henne und dem Ei. Wenn doch am Anfang schon etwas war, wo kam das dann her? Damit besch\u00e4ftigen sich tausende von Philosophen seit Anbeginn der Geschichtsschreibung. Sie schrieben dar\u00fcber dicke B\u00fccher und erfanden Erkl\u00e4rungen, die immer denselben Makel haben: Sie benutzen eine Dialektik. Sie erkl\u00e4ren damit in meinem Verst\u00e4ndnis nach etwas, was nicht erkl\u00e4rt werden kann, denn die Logik kann nur auf etwas aufbauen, das bereits da ist. Und da ist die Henne schon wieder da. Oder war es doch das Ei?<br>\u201eAm Anfang war das Wort\u2026\u201c kann doch nur bedeuten, das wir den Beginn nur dort setzen k\u00f6nnen\/m\u00fcssen, wo der erste Namen eine Trennung beschreibt, die nicht real sein kann. Wir sehen somit etwas stur als getrennt an im Wissen, das diese Trennung gar nicht sein kann. Dieser erste Gedanke ist offensichtlich wohl nur ein gro\u00dfer Irrtum. Und auf diesem bauen wir dann die Welt, wie wir sie kennen. Das ist, gelinde gesagt, eine sehr wackelige Angelegenheit und f\u00fcr mein Denken ein permanenter, sehr schmerzhafter Stachel.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte Regale mit B\u00fcchern f\u00fcllen, die immer neue Beispiele des Unverm\u00f6gens beschreiben, das wir Menschen mit der Sucht nach dem Grund, der Ursache, der Basis, dem Absoluten, dem Unzerst\u00f6rbaren, dem Unendlichen, dem Zeitlosen, dem Wirkm\u00e4chtigen, dem Alle-Fragen- Beantwortenden oder wie immer der\/die\/das auch genannt wird, verbringen. In meinem Verst\u00e4ndnis heute, nach dem Studium vieler B\u00fccher und dem H\u00f6ren vieler Geschichten und Erz\u00e4hlungen muss jeder irgendwann damit aufh\u00f6ren, damit ein Leben lebendig sein kann. Ich besch\u00e4ftige mich heute ausschlie\u00dflich nur mit der Frage, wie dieses Aufh\u00f6ren m\u00f6glich ist, das Ende des Fragen-Stellens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oberfl\u00e4chlich betrachtet stellen wir Fragen, um Antworten zu bekommen. Das mag f\u00fcr viele Fragen des t\u00e4glichen Lebens auch zutreffen. Aber die entscheidenden Fragen eines Lebens, bei mir zum Beispiel die Frage: \u201eWas soll das alles (Welt, Leben, Existenz) eigentlich?\u201c, k\u00f6nnen diese beantwortet werden, ohne zu betr\u00fcgen? Und dabei ist es ohne Belang, ob ich mich selbst betr\u00fcge oder betrogen werde. Wie oben beschrieben br\u00e4uchten wir f\u00fcr eine klare Antwort einen festen Grund (Basis). Aber den gibt es nicht. Und da hilft es auch nicht weiter, wenn ich einen imagin\u00e4ren Grund erfinde wie zum Beispiel: \u201eDa gibt es nichts\u2026\u201c, das ganze dann substantiviere und es \u201eLeerheit\u201c nenne, nur um einen Namen daf\u00fcr zu haben, um mit anderen dar\u00fcber reden zu k\u00f6nnen. Nichts ist nicht. Wenn ich dar\u00fcber nicht reden will, brauche ich auch keinen Namen daf\u00fcr. Und warum will ich dar\u00fcber nicht reden? Was, frage ich, k\u00f6nnte denn der Inhalt eines Gespr\u00e4chs sein \u00fcber nichts? Jeder, der sich mit Spiritualit\u00e4t besch\u00e4ftigt, wei\u00df, wo meine Beschreibung gerade sich befindet. Ich schreibe \u00fcber das \u201eNichts\u201c der Buddhisten, \u00fcber die Leerheit, die anstelle von Gott den buddhistischen Glauben begr\u00fcndet. Der Buddhismus als Religion, als Weltsicht, begr\u00fcndet sich darauf, das er im Gegensatz zu dem meisten anderen Religionen nicht an einen Grund, eine Absolutheit oder Transzendenz, sondern an Immanenz glaubt und die dabei aufspringende L\u00fccke mit dem Adjektiv \u201eleer\u201c oder dem Substantiv \u201eLeer-Sein\u201c f\u00fcllt. Und schon kann ich wieder, wie schon gehabt, ein wirkm\u00e4chtiges Gedankengeb\u00e4ude errichten, wo real nichts ist. So ist das Denken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Exkurs: Nun ist das Wissen bzw. die Beschreibungen der Hintergr\u00fcnde gerade im Buddhismus nat\u00fcrlich wichtig. Dieses Wissen dient zur Heranf\u00fchrung an die buddhistische Weltsicht bzw. zur Abl\u00f6sung von Vorstellungen, die durch Kulturen und andere mehr dogmatische Vorstellungen sich eingepr\u00e4gt haben. Allerdings bin ich der Ansicht, das neuen Ideen, die in ein Leben eindringen, wie die Pflanzen im Garten eine Zeit des Wachstums und der Betreuung bed\u00fcrfen. Dazu wurden im Altertum nahezu aller gro\u00dfen Kulturen Schulen eingerichtet, in denen sich Menschen abseits von Alltag und den gesellschaftlichen Machtgef\u00fcgen in gesch\u00fctzter Umgebung den neuen Herausforderungen n\u00e4hern konnten. Eine solche Lebensweise gibt es heute eigentlich nur noch in der Form eines Klosters, in den sich Adepten, Suchende und Verlorene zeitweise einbringen k\u00f6nnen. Die \u00fcbliche Vorgehensweise heute, eine Workshop zu besuchen oder in einer Einrichtung wie einem Studio regelm\u00e4\u00dfig Unterricht zu nehmen, aber die gr\u00f6\u00dfte Zeit weiterhin im Allt\u00e4glichen zu verbringen, wird eher solchen Anforderungen nicht gerecht. Das dann neben der einen Thematik heute leicht noch viele andere Schulungen in Traditionen angeboten werden und man dann sozusagen ein Workshop-Hopping machen kann, ist zus\u00e4tzlich noch ein Erschwernis der heutigen Zeit. Wenn man mich also fragen w\u00fcrde, wie eine Transformation in Spiritualit\u00e4t heute zu handhaben sein k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich vorschlagen, sich eine der vielen M\u00f6glichkeiten herauszusuchen und sich dann durchzubei\u00dfen, lange dabeizubleiben und es durchzustehen. Es werden Hindernisse auftauchen, es wird \u00c4rgernisse und Missverst\u00e4ndnisse geben, und da darf man nicht vorschnell die Flinte ins Korn werfen und sich einfach anderen Schulungen widmen. Ich zum Beispiel habe 18 Jahre lang Karate ge\u00fcbt, bin seit 30 Jahren im Yoga unterwegs und habe nach einer ersten, etwa zehn Jahre langen Kontakt zu einem Zen-Kloster jetzt einen zweiten Anlauf in dieser asiatischen Meditationsform genommen, imdem ich mich jetzt seit mehr als sieben Jahren einer Zen-Sangha angeschlossen habe. Und ich \u00fcbe noch immer hier und da mal eine Karate-Kata, und ich \u00fcbe seit Jahren t\u00e4glich Yoga und Zazen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weise sagt: \u201eWor\u00fcber man nicht reden kann, dar\u00fcber soll man schweigen\u201c. So, ich glaube, das Reden sollte jetzt auch hier ein Ende haben. Aber was will ich eigentlich bezwecken mit dem Schreiber \u00fcber etwas, wor\u00fcber man weder reden noch schreiben kann? Wir sind Menschen. Menschen k\u00f6nnen \u00fcber Dinge reden, die es nicht gibt, \u00fcber Dinge nachdenken, die nur in der Phantasie existieren, uns vorstellen, jemand oder etwas anderes zu sein. Wir k\u00f6nnen heute uns hier begeistern, morgen irgendwo anders, und \u00fcbermorgen schon wieder etwas neues beginnen. Allerdings wird diese Art der Schulung, so f\u00fcrchte ich, wenig Erfolg bringen. Wir sind im Denken frei und ohne Festlegung. Das sollten wir wissen und das d\u00fcrfen wir, trotz aller Formen und Vorgaben, niemals vergessen. Und wir m\u00fcssen uns anpassen, immerzu, fortw\u00e4hrend, um dem Strom, dem Prozess des Lebens zu folgen. Und manchmal m\u00fcssen sogar heraustreten aus dem Strom, den Prozess neu regulieren, um lebendig, um frei zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was f\u00fcr ein Abenteuer das Leben doch ist!<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F822&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F822&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D822&text=Anpassung\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D822\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte mich jetzt einmal mit dem Wort \u201eAnpassung\u201c besch\u00e4ftigen. Ich wei\u00df, das Wort hat in spirituellen Kreisen keinen guten Ruf. Die Notwendigkeit, sich anzupassen, das hei\u00dft mit anderen Worten gesagt die Reaktion auf die tagt\u00e4gliche Beobachtung, das sich unser Lebensgef\u00fcge fast unaufh\u00f6rlich ver\u00e4ndert, manchmal schleichend und wahrnehmungslos, manchmal aber auch \u00fcberraschend, blitzartig und oftmals zus\u00e4tzlich mit gro\u00dfem Nachhall versehen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":705,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[10,17],"tags":[294,293,296,209,68,141,269,295],"class_list":["post-822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-definitionen","category-schlagworte","tag-anpassung","tag-essenz","tag-existenz","tag-freiheit","tag-leben","tag-nichts","tag-sein","tag-wirkungsweisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=822"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":829,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/822\/revisions\/829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}