{"id":836,"date":"2021-10-09T15:02:28","date_gmt":"2021-10-09T15:02:28","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=836"},"modified":"2021-10-09T15:02:31","modified_gmt":"2021-10-09T15:02:31","slug":"wie-uebe-ich-richtig-yoga-am-beispiel-der-vorwaertsbeuge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.eu\/?p=836","title":{"rendered":"Wie \u00fcbe ich richtig Yoga (am Beispiel der Vorw\u00e4rtsbeuge)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yogas ist heute wieder, trotz Pandemie und Kontaktbeschr\u00e4nkungen, in aller Munde. Wer im Netz oder Zeitungen und Magazinen unterwegs ist, also viel liest, wird immer wieder auf gut gemeinte Artikel sto\u00dfen, die Yoga\u00fcbungen und -praktiken unter Faszien-Training, Therapie, Schmerztherapie oder Vorsorgema\u00dfnahme anpreisen und dabei auf Bildern und Filmen die altbekannten Yoga-Asanas (\u00dcbungen) zeigen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist gut, fein und besser als gar keine Yoga-Praxis zu proklamieren. Aber, und dieses \u201eaber\u201c ist wichtig, Yoga macht man nicht nur damit, das man die Posen einnimmt, denn diese Posen sind sozusagen erst das Eintrittstor in den Yogaraum. Nehmen wir einfach mal als Beispiel eine einfache, viel gesehene und ge\u00fcbte Yoga-Pose, die einfache Vorw\u00e4rtsbeuge im Stehen. Was sehen wir auf den Bildern, oder, wenn Sie zu zweit \u00fcben, bei Ihrem Partner?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die F\u00fc\u00dfe stehen zusammen, Kn\u00f6chel an Kn\u00f6chel? Das stimmt nur f\u00fcr wenige Menschen, denn die F\u00fc\u00dfe sollten, wenn sie funktional agieren sollen, so weit auseinander stehen, wie die kn\u00f6cherne H\u00fcfte breit ist. Stehen die F\u00fc\u00dfe enger, wird oft das Gleichgewicht-Halten schwierig und man muss Muskulatur anspannen, um nicht umzufallen. Und die F\u00fc\u00dfe stehen, jeder f\u00fcr sich auf drei Punkten, dem Gro\u00dfzehenballen, leicht auf dem Kleinzehenballen und der Ferse. Und dazwischen befindet sich ein sich selbst aufrichtendes und sp\u00fcrbares Fu\u00dfgew\u00f6lbe.<\/li><li>Dann sollen die Beine gestreckt und aufrecht gehalten werden! Nun k\u00f6nnen Beine ja auch \u00fcberstreckt werden. Sie k\u00f6nnen aber auch gebeugt gehalten werden. Und aufrecht hei\u00dft doch, das die Linie der R\u00fcckseite gerade steht wie die Wand in einem Zimmer. Ist das im Spiegel oder der Wahrnehmung ihres Partners gegeben. Viele werden feststellen, das die Bedingungen nicht so sind wie sie das vermuten. Und jetzt versuchen sie, diese Bedingungen zu schaffen, in dem sie die Beine strecken und die R\u00fccklinie anzupassen versuchen. Nur, und das ist wichtig, werden sie dazu gerade die Muskulatur verwenden, die sie entspannen m\u00fcssten, um die ideale Haltung zu bekommen. Sie machen also gerade die Muskulatur fest, die sie lockern wollen. Und so schlie\u00dft sich die T\u00fcr zum Yoga und sie sind ins Krafttraining, genauer gesagt in isometrische \u00dcbungen gefallen. Besser w\u00e4re es doch, die Muskulatur, die die Beine eben nicht sich strecken lassen, in Ruhe zu lassen und zum Beispiel von den F\u00fc\u00dfen oder vom Ges\u00e4\u00df her zu arbeiten. Daf\u00fcr aber d\u00fcrfen die Muskel- und Faszienketten nicht blockiert sein, die das zu tun verm\u00f6gen. Das ist aber oftmals nicht der Fall. Also m\u00fcssen doch erst einmal die Blockaden entfernt werden. Aber wie geht das?<\/li><li>Blockaden k\u00f6nnen entfernt werden, wenn Muskeln und Gewebe wie Faszien, Sehnen und Bindegewebe wieder einen so gro\u00dfen Bewegungsspielraum haben, wie das zum Beispiel in der Medizin (Orthop\u00e4die) als normal-beweglich ausgewiesen ist. In der VWB ist eine normal Beweglichkeit dann gegeben, wenn wir bei der sitzenden Version dieser \u00dcbung bei gestreckten Beinen mit den Langfingergrundgelenken die Zehen erreichen k\u00f6nnen. Bei der stehenden Version, die ich hier bespreche, sollten zumindest die Fingerspitzen den Boden ber\u00fchren k\u00f6nnen, ohne sich anstrengen zu m\u00fcssen. Weiter unten z\u00e4hle ich die \u00dcbungen auf, die zumindest in Fachb\u00fcchern, die f\u00fcr den Breitensport bestimmt sind, als solche ausgewiesen werden.<\/li><li>Dann gibt es noch im mittleren bzw. oberen R\u00fccken die M\u00f6glichkeit, sich durch eine buckelnde Bewegung mit gebeugten R\u00fccken nach vorne zu schaffen. Aber diese Ma\u00dfnahme wirkt nur bedingt, denn die runde gebeugte Wirbels\u00e4ule (WS) beugt sich nicht besonders weit und sehr schnell stockt der ganze Bewegungslauf und alle Muskeln machen dicht, fangen an zu blockieren. Und sie tun das dann \u00fcber die bereits erw\u00e4hnten Faszien- und Muskelketten. Wir brauchen also einen weitestgehenden geraden R\u00fccken, um \u00fcber die Vorw\u00e4rtsbeuge die langen Muskelketten an den Beinr\u00fcckseiten, am unteren R\u00fccken und entlang der WS bis zum Hals\/Nacken hinauf zu \u00f6ffnen. Und \u00f6ffnen hei\u00dft hier, so zu arbeiten, das keine Blockaden entstehen k\u00f6nnen und bereits etablierte Blockaden sich l\u00f6sen.<\/li><li>Dann haben wir in der Beuge der Vorw\u00e4rtsbewegung im Bauch eine gro\u00dfe Muskelplatte, deren Aufgabe es ist, die Organe an ihrem Platz zu halten. Da sie einer fortgeschrittenen Beuge in Wege ist, muss sie entspannt und nach innen zur WS hin zur\u00fcckgenommen werden, um Platz zu schaffen. Nun kann sie nicht permanent mit Kraft zur\u00fcckgehalten werden, weil \u00fcber die Verbindungen auch andere Muskel- und Gewebepartien in die Anspannung folgen. Wenn ich aber \u00fcber die gro\u00dfe Kette im Ansatz der Beuge, also bei etwa 45\u00b0 \u00fcber gestreckten Beinen das Ges\u00e4\u00df etwas anzuheben versuche, wird der entspannte Bauch wie von Zauberhand in die gew\u00fcnschte Form gebracht und die Beuge geht, der Schwerkraft folgend, tief und leicht nach unten.<\/li><li>Und dann haben wir ja auch noch Hals, Nacken und den schweren Kopf. Gehe ich mit soweit als m\u00f6glich geradem R\u00fccken nach vorne, wird der Kopf nach unten fallen und Hals und Nacken in eine Enge ziehen, was sich nicht nur schr\u00e4g anf\u00fchlt, sondern auch die \u00dcbung der Vorw\u00e4rtsbeuge (VWB) behindert. Also muss der Kopf an der richtigen Stelle gehalten oder verankert werden. Dazu ist ein fundiertes Wissen dar\u00fcber notwendig, wie das geschehen kann. Vereinfacht geschrieben wird dazu das Kinn etwas n\u00e4her am Kehlkopf gehalten und der Nacken etwas entgegen der Beugerichtung sanft aufgerichtet. Kopf und Rumpf beugen sich nach vorne, der Nacken aber geht leicht in die Gegenrichtung. Das Ganze nennt man im Yoga Bandha, Verschluss oder Siegel. Den genauen Ablauf kann man nur in der Arbeit mit einem ausgebildeten Lehrer erarbeiten. Die individuellen Unterschiede bei Teilnehmern sind zu gro\u00df, um hier ein f\u00fcr alle g\u00fcltigen Ablauf beschreiben zu k\u00f6nnen.<\/li><li>Dann haben wir noch Arme, die mit ausgebreiteten H\u00e4nden auf dem Boden stehen. Diese sollen, das Bild erscheint eindeutig, den K\u00f6rper nicht am Fallen durch die Schwerkraft hindern. Sie dienen lediglich dazu, die Schl\u00fcsselbeinregionen daran zu hindern, \u00fcber den Hals in die Enge zu fallen. Auch das w\u00fcrde die VWB behindern, und das schon durch das Gef\u00fchl am Hals, wie abgeschnitten zu sein. Wir st\u00fctzen also nur die Schultern samt Schl\u00fcsselbeinen, aber nicht den Rumpf mit unseren Armen ab. Geht der Rumpf tiefer, m\u00fcssen aber auch die Schl\u00fcsselbeine tiefer gehalten werden. Wird die Beuge tiefer, m\u00fcssen die Arme gebeugt werden, denn sie sind dann zu lang. Daf\u00fcr gehen die H\u00e4nde au\u00dfen an den F\u00fc\u00dfen vorbei nach hinten. Ein gutes Ma\u00df, wie das geschehen kann, stellt die Ausrichtung der Unterarme dar. Sie stehen stets nach allen Richtungen senkrecht zum Boden und st\u00fctzen nur die Schl\u00fcsselbeinregionen so ab, das keine Enge am Hals entstehen kann. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So, und jetzt, wenn alle diese Vorbedingungen erf\u00fcllt sind, stehen wir in der Grundhaltung der VWB und die Arbeit des Yoga kann beginnen. Jetzt erst haben wir den Eingang, von dem am Anfang des Artikels die Rede war, erreicht. Jetzt beginnt Yoga.<br>Aus der optimal ausgerichteten Pose wird jetzt eine Haltung. Diese versucht zun\u00e4chst einmal, alle noch vorhandenen Spannungen zu l\u00f6sen. Dabei wird die Haltung so locker und leicht, das wir sp\u00fcren, wie der K\u00f6rper auf den wenigen Punkten, die das Hauptgewicht tragen, ausbalanciert werden muss. Diese Balance-Bewegungen gehen unregelm\u00e4\u00dfig und sind nur bei absoluter Stille der Haltung zu sp\u00fcren. Je l\u00e4nger wir in der Haltung verweilen, desto mehr \u00fcberfl\u00fcssige Haltearbeit kann von uns bemerkt werden. Und dann beginnt das L\u00f6sen dieser unseligen Spannungen, die wir in der Alltagssprache gerne Verspannungen nennen. Wir alle haben viele davon, und sie entstehen immer wieder neu. Yoga in der Arbeit mit dem K\u00f6rper ist, diese immer wieder aufzusp\u00fcren und zu l\u00f6sen. Hilfreich dabei sein k\u00f6nnen ganz sanft und superkleine Bewegungen an den R\u00e4ndern der detektierten Spannung. Wenn sie aufgel\u00f6st sind, wird die WS vom Becken aus wie ein dicker Strick gerade zum Boden herunterh\u00e4ngen. Der Kopf kommt dabei den F\u00fc\u00dfen sehr nahe und je nach K\u00f6rperbau stehen dann die H\u00e4nde komplett hinter oder neben den F\u00fc\u00dfen auf dem Boden mit ausgebreiteter Hand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesem Ausflug in die kleinteiligen Details einer Asana (Haltung) komme ich zur\u00fcck zum Yoga im Allgemeinen. Jede Asana hat genau betrachtet wie die VWB eine gro\u00dfe Anzahl von Motiven, Einrichtungen, Korrekturen und Intensionen, die f\u00fcr ein wirkungsvolles Yoga in die Haltung einflie\u00dfen k\u00f6nnen und sollen. Wie bereits angemerkt, ist das L\u00f6sen \u00fcberfl\u00fcssiger und sch\u00e4dlicher Spannung das Hauptmotiv in der Arbeit mit Asana. Genau betrachtet haben wir also beim Einnehmen einer Asana drei Stufen zu bew\u00e4ltigen. Diese sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Bewegung in die Grundpose hinein, welche durchaus einige spezielle Bewegungen erfordern kann, wie in der VWB gezeigt (Bauch zur\u00fccknehmen).<\/li><li>Die Korrektur der eingenommenen Pose mit dem Wissen, \u00fcber das wir bereits durch Erfahrung oder Korrektur durch einen Lehrer verf\u00fcgen.<\/li><li>Das Verweilen und L\u00f6sen des \u00fcberfl\u00fcssigen Ballastes.<\/li><li>Das Verweilen in der Stille (Bewegung, Atem und Gedanken).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter oben hatte ich \u00dcbungen erw\u00e4hnt, mit der in der Orthop\u00e4die eine Beweglichkeitspr\u00fcfung durchgef\u00fchrt werden kann. Aufgez\u00e4hlt sind hier aber nur \u00dcbungen, die jeder f\u00fcr sich allein und ohne Hilfe von Therapeuten und Ger\u00e4tschaften durchf\u00fchren kann. Ich pers\u00f6nlich halte diese Vorbedingung f\u00fcr verbindlich, wenn auch f\u00fcr \u00dcbende im Alter von 60+ durchaus leichte Abstriche gemacht werden sollten. Und ich muss zus\u00e4tzlich f\u00fcr meinen Yoga-Unterricht erw\u00e4hnen, das sich ohne diese Normalbeweglichkeit Yoga nur sehr eingeschr\u00e4nkt \u00fcben l\u00e4sst. Ich betrachte also meinen Unterricht bei Einsteigern und Neuzug\u00e4ngen zun\u00e4chst einmal unter dem Aspekt, ob Normalit\u00e4t vorliegt oder erst zur\u00fcckgewonnen werden muss und gehe dann erst in die energetischen Feinheiten, wenn die Voraussetzungen daf\u00fcr zumindest ann\u00e4hernd erreicht sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcbung sind:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Nackenmuskulatur<\/strong><br>Kopfbeuge nach vorne: Der Kopf kann mit den H\u00e4nden soweit nach vorne gef\u00fchrt werden, das die Kinnspitze das Brustbein erreicht.<\/li><li><strong>Lendenbereich und Kniebeuger<\/strong><br>Die sitzende VWB: Bei gestreckten Beinen k\u00f6nnen die Zehen mit den Langfingergrundgelenken erreicht werden.<\/li><li>Lendenwirbels\u00e4ule und Archillessehne Die sitzende Hocke kann eingenommen werden mit vollem Bodenkontakt beider F\u00fc\u00dfe.<\/li><li><strong>Beugeseitige Schultermuskulatur<\/strong><br>Die Langfinger beider H\u00e4nde k\u00f6nnen sich hinter den R\u00fccken ber\u00fchren, wenn ein Arm von unten und der andere \u00fcber die Schulter hinter den R\u00fccken gef\u00fchrt werden.<\/li><li><strong>Oberschenkelstrecker<\/strong><br>Im einbeinigen Stand, gebeugtem Knie und der Ber\u00fchrung der Ferse zum Ges\u00e4\u00df sollten beide Knie direkt nebeneinander stehen k\u00f6nnen.<\/li><li><strong>H\u00fcftbeuger<\/strong><br>In der Bauchlage kann der Oberschenkel eines Beines vom Boden angehoben werden. Bei Hilfestellung durch einen Partner solle das Knie locker eine Handbreit Abstand zum Boden erhalten.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommen wir jetzt zu einigen <strong>Grunds\u00e4tzen<\/strong>, mit denen Yoga in der Regel arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Da ist zun\u00e4chst einmal der zeitliche Ablauf oder die Art und Weise, wie man an die Grenze seiner Beweglichkeit herangeht. Um den Schutzmechanismus (Antistreckreflex) eines zu \u00f6ffnenden Muskels zu umgehen, gehen wir stets langsam, ruhig und hochkonzentriert an die Haltung heran. Das hei\u00dft im Besonderen, das \u00fcbertriebene Kraftanstrengungen (z.B: Mit den H\u00e4nden in die VWB ziehen), Schleuderbewegungen (z.B.: Heftiges und schnelles Armkreisen), Wippbewegungen (z.B.: Schmetterling mit Wippen der Beine) und Ausweichm\u00f6glichkeiten zu nutzen (z.B.: Bei R\u00fcckbeugen nur den unteren R\u00fccken zu beugen) nicht den Vorgaben f\u00fcr Yoga folgen und daher vermieden werden m\u00fcssen.<\/li><li>Ein weiteres Motiv ist darin gegeben, das wir stets an der Grenze unserer Beweglichkeit arbeiten. Das ist dort, wo sich eine sp\u00fcrbare Streckung bereits deutlich wahrnehmen l\u00e4sst, aber die Grenze zum Schmerz noch nicht angekratzt ist. Durch die Wahrnehmung des Zuges auf Muskeln, Sehnen und B\u00e4nder lernen wir nicht nur unseren K\u00f6rper kennen, sondern sorgen auch daf\u00fcr, das der K\u00f6rper reagiert und mehr Bewegungsraum zur Verf\u00fcgung stellt. Weiterhin werden die Muskeln dazu bef\u00e4higt mehr Energie aufzunehmen, zu tragen und zu verarbeiten, was durch gr\u00f6\u00dfere Beweglichkeit, mehr Kraft und Ausdauer belohnt wird. Die h\u00f6here Beweglichkeit vermeidet oder lindert Krankheiten wie Rheuma, Arteriosklerose und die Ablagerung von Kalk (z.B.: Kalkschulter). Kraft und Ausdauer sprechen eigentlich f\u00fcr sich. Sie sorgen medizinisch gesehen f\u00fcr einen ausgewogenen Blutdruck, entlasten das Herz und erh\u00f6hen die Leistung beim Gehen und\/oder Treppensteigen.<\/li><li>W\u00e4hrend die erstgenannten Motive f\u00fcr den Breitensport und ein durchaus fortgeschrittenes Alter der Teilnehmer gelten sollten, sind f\u00fcr ge\u00fcbte und trainierte Sportler und j\u00fcngere Menschen durchaus weiterf\u00fchrende M\u00f6glichkeiten, in Yoga zu arbeiten, gegeben. Hier bilden aber die Anforderungen des ausge\u00fcbten Sportarten sowie der Allgemeinzustand des \u00dcbenden sind dann die Ausgangslage f\u00fcr Erl\u00e4uterungen. Diese sind vielf\u00e4ltig und m\u00fcssen einzeln, besser gesagt individuelll abgestimmt werden. Eine junge Turnerin sollte hier anders eingestellt werden als zum Beispiel ein Tennisspieler oder eine Fu\u00dfballerin. Von daher gehe ich hier an dieser Stelle nicht weiter in Details.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorangestellten Seiten und Erl\u00e4uterungen sind nur ein winzig kleiner Teil, der bei eine intensiven Nutzung von Yoga von Bedeutung ist. Sie dienen dazu, die immer selben Erl\u00e4uterungen innerhalb der \u00dcbungsstunden zu vermeiden und so Raum zu schaffen f\u00fcr weitere n\u00fctzliche Tips und Tricks. Das gesamte Kompendium, das \u00fcber Yoga gesagt werden k\u00f6nnte, f\u00fcllt mehrere B\u00fccher. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wird das alles, wenn die Zeit reif ist, in den Yoga-Unterricht einflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der vorliegende Artikel beschreibt die grundlegenden Anforderungen, die ein Neueinsteiger beim Besuch einer Yoga-\u00dcbungsstunde ber\u00fccksichtigen sollte. Nicht immer kann der \u00dcbungsleiter oder Lehrer diese allgemeinen Motive erl\u00e4utern, da in Gruppen sonst sehr viel Zeit mit diesen grundlegenden Fragen verbracht werden m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ich w\u00fcnsche allen \u00dcbenden viel Spa\u00df und ein gutes und erfolgreiches Gelingen ihrer Yogapraxis!<\/strong><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F836&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F836&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D836&text=Wie%20%C3%BCbe%20ich%20richtig%20Yoga%20%28am%20Beispiel%20der%20Vorw%C3%A4rtsbeuge%29\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.eu%2F%3Fp%3D836\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yogas ist heute wieder, trotz Pandemie und Kontaktbeschr\u00e4nkungen, in aller Munde. 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