Wer heute ein Yogastudio aufsucht, erwartet in der Regel, das dort rein körperliche Übungen praktiziert und gelehrt werden. Dazu zählt besonders die Sparte Asana, etwas weniger oft das Pranayama und selten die meditativen Techniken. Das Yoga viel mehr enthält, es theoretisch gesehen eine gesamte Weltenlehre enthält und zu nahezu zu allen Problemfeldern des menschlichen Lebens Lösungswege anbietet, ist weniger bekannt. Nun sind die indischen Vorstellungen zu Gesellschaft und Kultur der voreuropäischen Zeit in Indien damals wie heute nicht einmal annähernd mit dem Christentum Europas kompatibel. Ich beschränke mich daher in diesem Artikel auf die drei erstgenannten Felder, wobei Asana einen sehr großen Raum, Pranayama einen kleineren Raum und Meditation nur einen kleinen Raum der Praxis, wie ich sie verstehe und unterrichte, einnehmen können.
(M)eine einfache(n) Vorstellungen zu Yoga – heute weiterlesen →
Ich werde immer mal wieder mit einer Situation konfrontiert, Stellung beziehen zu müssen zu Themen, die für mich nicht entschieden sind, die für mich (noch ?) offen sind. Dabei ist es relativ gleich-gültig, ob das Themen der aktuellen Politik, der Religion, des Sports, der Ernährung, der Weltsicht oder gar der Seins-Philosophie sind. Ich möchte hier darlegen, warum die Unentschiedenheit, der ich damit den vierten Teil einer mehrstrophigen Ode widme, in all diesen Fragen so ungeheuer wirksam und vorteilhaft ist. Erläutern möchte ich das hier an Ansichten über Yoga, genau genommen über eine Form, die ich „Präventives Yoga“ nenne und deren Voraussetzungen erst erarbeitet sein müssen, bevor es begonnen werden kann.
Eine vierte Ode an die Un-Entschiedenheit: Präventives Yoga weiterlesen →
Ich werde immer mal wieder mit einer Situation konfrontiert, Stellung beziehen zu müssen zu Themen, die für mich nicht entschieden sind, die für mich (noch ?) offen sind. Dabei ist es relativ gleich-gültig, ob das Themen der aktuellen Politik, der Religion, des Sports, der Ernährung, der Weltsicht oder gar der Seins-Philosophie sind. Ich möchte hier darlegen, warum die Unentschiedenheit, der ich damit den dritten Teil einer mehrstrophigen Ode widme, in all diesen Fragen so ungeheuer wirksam und vorteilhaft ist. Erläutern möchte ich das hier an Ansichten über die Meditation. Dieses Wort ist heute so durchgestaltet, verbreitet und missbraucht, das sich der eigentliche Sinn, wie er sich aus der Überlieferung ergibt, sich so gut wie nicht mehr auffinden lässt.
Eine dritte Ode an die Un-Entschiedenheit: Stille Meditation weiterlesen →
Das sportliche Aktivitäten als gesund bzw. der Gesundheit fördernd gelten ist ein allgemein gültiges Narrativ und wird heute nicht mehr hinterfragt. Natürlich gibt es auch noch die Vertreter des „Kein Sport bitte…“, aber sie sind der allgemeinen Überzeugung nach zu einer verschwindend kleinen und meist verborgenen bleibenden Minderheit geworden. Stimmt das? Ich denke nicht. Meiner Beobachtung nach betreiben mindestens 50% der Menschen in Deutschland keinen Sport bzw. eine (ich sage das mal einfach so…) sportliche Alibi-Aktivität.
Die sportliche Aktivität als Ausgleich für Alltagsbelastungen?! weiterlesen →
Die Idee vom Karma, wie sie allgemein üblich vertreten wird, ist etwa folgende: Wenn du im Leben gutes tust, dann wirst du dafür belohnt, wenn du böses tust, dann wirst du dafür bestraft. Und damit all das auch in aller Gerechtigkeit von statten geht, sitzt da irgendwo ein allmächtiger Buchhalter und macht Kreuze und Stiche, führt also ein Konto über seine Schäfchen.
Der Karma-Gedanke in der Verdrängung weiterlesen →
Die Grundfragen des Lebens werden durch unsere Kultur, unsere Wissenschaften und unsere Vereinbarungen (Konventionen) nicht beantwortet. Sie bleiben scheinbar unaussprechlich und wortlos im Dunkeln. Zwar gibt es unzählige Versuche, durchaus erfolgreich zu einer Näherung der Antwort zu kommen, aber die Schwelle der Klarheit haben die wenigsten von ihnen erreicht und wahrscheinlich nur ganz wenige überschritten.
Wie halte ich es mit Traditionen in Yoga und Meditation weiterlesen →
Ein Versuch, den Begriff der Energie, so wie er im Yoga Verwendung findet, zu beschreiben und zu definieren.
Einleitung
In vielen Bereichen des Yoga wird in umfangreicher Art und Weise das Wort ”Energie” oder die Bezeichnung ”energetisch” verwendet. Ich möchte versuchen, diesen Begriffen etwas größere Klarheit zu geben. Zunächst einmal ist ja Energie ein festgelegter Begriff in der Wissenschaft, und nahezu jeder Fachbereich besitzt dazu eine Definition. Schlägt man in einem Fremdwörterbuch nach, so findet man:
- Energie: Tatkraft, Kraft, Nachdruck
- Energie, physikalisch: Maßstab für die Fähigkeit eines Körpers oder Systems, Arbeit zu leisten.
- Energieprinzip: Satz von der Erhaltung der Energie: Bei keinem Naturvorgang kann Energie verloren gehen oder aus nichts gewonnen werden.
- Energisch: tatkräftig, nachdrücklich
Zum Wesen der Energie im Yoga weiterlesen →
Beiträge zu Yoga und Spiritualität